Ausstellung

13. Juli – 26. August und 27. – 30. September 2018

Austellung im DOMFORUM

Im Foyer des DOMFORUMs widmet sich die Ausstellung „1918 – Kriegsende in Köln: Die Stadt und der Dom“ dem Welt-kriegsgedenken. Bereits vorab stehen im DOMFORUM mehrere Veranstaltungen im Zeichen des Ersten Weltkriegs:


Mai-Veranstaltung im DOMFORUM


Montag, 14.05., 19.30 Uhr
Nach dem Ersten Weltkrieg – Köln ehrt seine toten Soldaten:
Kriegerdenkmäler 1918 bis 1930
Am Ersten Weltkrieg nahmen ca. 100.000 Kölner Soldaten teil. An seinem Ende hatte Köln 15.095 tote Soldaten zu beklagen. Weil die Briten befohlen hatten, die Toten dort zu begraben, wo sie getötet worden sind, konnten bis 1922 nur wenige in ihrer Heimatstadt bestattet werden – so wurde der fehlende Trauerort zum großen Problem der Trauernden. Zu Anfang des Jahres 1919 setzten erste Überlegungen über die Art der öffentlichen Ehrung der getöteten Kölner Soldaten ein. Wesentliche Antriebe kamen dabei von den Kriegerverbänden, von Pfarreien und den Ortsgemeinschaften. Die innerhalb der Kernstadt errichteten kirchlichen Kriegerdenkmale sind in ihrer Mehrzahl während des Zweiten Weltkriegs mit ihren Kirchen untergegangen. Unter den erhaltenen Ehrenmalen dürfet das bekannteste das 1921 enthüllte im Dom sein. Besonders aufwendig ist das der Pfarre St. Bonifatius von 1921. Von hoher Eindringlichkeit ist neben dem Barlach-Engel in der Antoniterkirche die von H. Domitzlaff für St. Martinus in Esch geschaffene Skulptur.
Vortrag von Dr. Helmut Fußbroich, Köln
Veranstalter: Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz


Dienstag, 22.05.,19.30 Uhr
DOMFORUM – das thema Der Dreißigjährige Krieg
Gottes Wille, Menschenwerk und Urkatastrophe (Aus Anlass des Kriegsbeginns (23. Mai 1618) vor 400 Jahren)
Die dreißig Jahre zwischen 1618 und 1648 brachten millionenfachen Tod, Verwüstung und Barbarei über Mitteleuropa und wirbelten die politischen Verhältnisse durcheinander. Diese Zeitspanne bildet die große Zäsur zwischen Reformation und Französischer Revolution. Beleuchtet werden die großen Konfliktherde und die Bedeutung der Ereignisse für die historische Entwicklung der deutschen Frage.
Vortrag von Prof. Dr. Georg Schmidt, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität Jena
Eintritt: € 3,00
Veranstalter: Kath. Bildungswerk Köln


Dienstag, 29.05.,19.30 Uhr
Den Ersten Weltkrieg hinter sich lassen
Deutschland und Frankreich vor den Herausforderungen des Friedens nach 1918
Die zwei renommierten Historiker Jean-Michel Guieu und Guido Thiemeyer treten in einen deutsch-französischen Dialog und diskutieren, wie Frankreich und Deutschland aus dem Ersten Weltkrieg herausgetreten sind und eine Aussöhnungspolitik mit europäischer Dimension ins Auge fassten. Zugleich wird es darum gehen, einige spezifische Episoden der Geschichte der deutsch-französischen Beziehung Revue passieren zu lassen. So wird nachvollziehbar, wie sich die Erinnerung an diesen Konflikt auf lange Sicht in beiden Ländern gestaltet.
Mit Dr. Jean-Michel Guieu, Paris, und Dr. Guido Thiemeyer, Düsseldorf
Moderation: Dr. habil. Landry Charrier, Bonn
Die Veranstaltung wird auf Deutsch und Französisch stattfinden. Die französischen Beiträge werden ins Deutsche übersetzt.
Veranstalter: Institut Français Köln und Kath. Bildungswerk Köln