1000 Jahre Heribert von Köln

25.9.2021: Schreinprozession und Pontifikalamt

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In diesem Jahr und noch bis zum 16. März 2022 feiert die katholische Kirche in Köln gemeinsam mit den griechisch-orthodoxen Christinnen und Christen der Domstadt das Gedenk- und Jubiläumsjahr „Gerechtigkeit. Macht. Frieden. 1000 Jahre Heribert von Köln“. Aus Anlass seines 1000. Todestages wird an den früheren Kölner Erzbischof (999-1021) erinnert, der mit karitativen Maßnahmen bistumsweit und mit dem Bau der Abtei Deutz für die Stadtentwicklung von Köln herausragende Akzente setzte. Heribert ist einer der letzten Glaubenszeugen, der noch aus der Zeit vor der Trennung von katholischer und orthodoxer Kirche im Jahr 1054 stammt. Die Griechisch-Orthodoxe Kirchengemeinde Entschlafen der Gottesgebärerin zu Köln hat ihren Sitz an Alt-St. Heribert, dem Ort, an dem Heribert einst die Abtei Deutz gründete. Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist eine Prozession mit dem Heribertschrein von Alt-St. Heribert zum Kölner Dom am Samstag, 25. September. Eingebettet in die Dreikönigswallfahrt wird der Kölner Erzbischof, Rainer Maria Kardinal Woelki, um 12 Uhr ein Pontifikalamt feiern. Der Schrein, der zu den bedeutendsten Zeugnissen mittelalterlicher Goldschmiedekunst gehört, wird dann zur Verehrung bis zum Abschluss der Dreikönigswallfahrt im Dom bleiben. Für den Vorabend der Prozession ist eine Liturgische Nacht für Jugendliche in Alt-St. Heribert geplant.

Mehr unter www.heribert1000.de

Fotonachweis:

© Erzbistum Köln / Foto: Helmut Stahl, Köln