DONA NOBIS PACEM

Illuminationen zur Domwallfahrt 2018

01 DBH Animation copyright Hartung u Trenz 300px animDie diesjährige Domwallfahrt erinnert an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Sie verknüpft dieses Gedenken mit der alles umfassenden Friedensbotschaft der Heiligen Schrift. Mit abendlichen Illuminationen – bereits ab dem 26. September 2018 – wird der Kölner Dom in diesen Tagen zu einem Leuchtturm des Friedens: Bewegte Lichtprojektionen auf der Fassade erzählen von der Sinnlosigkeit des Krieges und künden von der Hoffnung und frohen Botschaft, dass Frieden möglich ist.

Dom Illu copyright Hartung u TrenzGestaltet wird die Dom-Illumination von den beiden Medienkünstlern Detlef Hartung und Georg Trenz. Von der Größe der Domfassade und ihren architektonischen Brüchen und Raumtiefen sehen sie sich herausgefordert: „Um sie zu bewältigen, werden wir etwa zwei Dutzend Hochleistungsprojektoren benötigen, deren Flächen aneinandergesetzt werden“, sagt Detlef Hartung.

Dom Illu 2 copyright Hartung u TrenzSie beginnt bereits einen Tag vor der Domwallfahrt, nämlich am Mittwoch, den 26. September, gegen 19.45 Uhr. Es folgt ein Abend mit Licht, Musik und Impulsen verschiedener Referenten auf dem Roncalliplatz, bis 22 Uhr draußen, anschließend bis 24 Uhr Programm im Dom. An allen weiteren Abenden beginnt die Illumination ebenso mit Einbruch der Dunkelheit.

Dom Illu 3 copyright Hartung u TrenzBeide Künstler betrachten ihre Installation als „eine Art offenes Gespräch mit diesem besonderen Ort, dem Kölner Dom, in den Sprachen von Architektur, Licht und Typographie über Krieg und Frieden“. In ihrer Annäherung an den Dom seien sie sehr bescheiden und demütig, so Detlef Hartung. „Dieses Gebäude hat uns sicherlich mehr zu sagen als wir ihm. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass in dieser Kombination von Raum, Licht und Klang Bilder entstehen, die hoffentlich nicht nur uns nachhaltig beeindrucken und zum weiteren Nachdenken anregen werden.“

Die Aktion der Illumination dona nobis pacem steht unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet.